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Ausflugsideen

Das malerische Bad im Tal des Mšenský Baches ist von einer großen Menge der kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten umgegeben. Wir bieten Ihnen eine kurze Übersicht der interessantesten von ihnen.

 Die Wasserburg Budyně nad Ohří

Die älteste Aufzeichnung von dem Budyněr Herrschaftsgut stammt aus dem Jahre 1173, später kann die Existenz der gotischen Wasserburg nachgewiesen werden, die zu den Königshöfen von Přemysl Otakar I. und Jan Lucemburský gehört hatte. Die Burg wurde später von Zbyněk Zajíc aus Valdek gekauft und im spätgotischen Stil umgebaut. An den gelehrten Herrn Jan aus Házmburk erinnern nicht nur die St. Georg Kapelle, sondern auch das kostbare Exponat des „Drachen von Budyň“, eines Nilkrokodils, das Herr Házmburk im Jahre 1521 aus Palästina mitgebracht hatte. Sein Enkel, Jan Zbyněk aus Házmburk, hat dann in Budyně Astronomen und Alchemisten beherbergt, an deren Aufenthalt die Exposition des „Janda-Museums“ erinnert. In dem „goldenen Saal“ der Burg können Sie sich die wertvolle gemalte Dekoration aus dem 16. Jahrhundert ansehen.

 Die Burg Házmburk

Die Burg erstreckt sich auf einer 418 m hohen Basaltanhöhe unweit der Stadt Libochovice. Mit der Burg Házmburk sind viele Sagen und Legenden verbunden, die die bedeutenden tschechischen Künstler inspirierten, zum Beispiel Karel Hynek Mácha, Svatopluk Čech, Emil Filla und andere. Die Burg war gegen 1250 von Lichtenburger gebaut worden, aber später wurde sie an Zbyněk Zajíc aus Valdek verkauft. Im Jahre 1558 wurde die damals schon verlassene Burg an Lobkowicz-Geschlecht verkauft. Bis dahin verfiel die Burg und heute erinnert an ihren ehemaligen Ruhm nur eine malerische Ruine. Der neu erschlossene Weiße Turm dient heutzutage als Aussichtsturm, von dem aus man das Böhmische Mittelgebirge oder Egertal sehen kann.

 Der Kratochvíls Aussichtsturm

Der Aussichtsturm im stadtnahen Park in Roudnice nad Labem ist ein interessantes Bauwerk mit nicht weniger interessanter Aussicht auf das Böhmische Mittelgebirge und mit einfacher Zugänglichkeit. Es handelt sich um den am tiefsten gelegenen Turm, und zwar in der Höhe von 230 Meter. Trotzdem erfreut er sich nicht einer so hohen Besucherzahl wie die anderen Aussichtstürme in unserem Land. Nur wenige Besucher der Stadt Roudnice nad Labem wissen über diesen Aussichtsturm Bescheid. Zum ersten Mal konnten die Besucher die Umgebung von dem Aussichtsturm aus im Jahre 1935 sehen. Zur besseren Orientierung dienten die Gravüren auf dem Wandelgang des Turmes – sie stellten die bedeutsamen Orte und Berge dar, die man von dem Aussichtsturm aus sehen kann.

 Das Staatsschloss Libochovice

 Das Schloss Libochovice befindet sich in der romantischen Landschaft von Egertal und ist von dem französischen Ziergarten und englischen Park umgegeben. Das Schloss steht an Stelle der älteren gotischen Festung, die zuerst im Renaissancestil und später von Guadakar aus Dietrichštejn im Barockstil umgebaut wurde. Die stilgerechten Interieure bieten die wertvollen Sammlungen der Gobelins, des intarsierten Möbels und des orientalischen Porzellans. Der Bestandteil der Schlossbesichtigung ist ein Satz von acht weiß-blauen Kachelöfen aus dem 17. Jahrhundert. Im Erdgeschoss findet man eine Exposition, die dem Leben und dem Werk von Jan Evangelista Purkyně gewidmet ist, der im Schloss Libochovice geboren war.

 Der Říp Berg

 Der Říp, der sich unweit von der Stadt Roudnice nad Labem befindet, ist der bekannteste und denkwürdigste Berg unseres Landes. Es ist ein wahres Symbol des tschechischen Volkes. Wie Cosmas in seiner Chronik berichtet, hatte der sagenhafte Urvater Tschech gerade diesen Berg bestiegen und entschied, dass hier sein Stamm samt allen seinen Nachkommen leben wird. Auf dem Gipfel des Berges kann man die St. Georg Rotunde besichtigen und auch die Stelle sehen, wo der Grundstein für den Bau des Prager Nationaltheaters gebrochen wurde.

 Das Dorf Peruc

 Das Dorf Peruc ging dank der romantischen Legende von der Begegnung des Kaisers Oldřich mit einfachem Mädchen Božena in die Geschichte ein. Im Dorf befinden sich das sagenhafte und häufig aufgesuchte Brünnlein von Božena (jetzt schon überdacht) und die gewaltige Oldřichs Eiche, die 1000 Jahre alt ist. Beim Besuch des Dorfes dürfen Sie es nicht vergessen, die St. Peter und Pauls Kirche aus dem Jahre 1725 zu besichtigen.

 Das Schloss Peruc

 Das Renaissanceschloss wurde an Stelle der ursprünglichen Festung aufgebaut. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde es erweitert und danach im Barockstil herrichtet. Vor allem wurde das Treppenhaus mit reicher Ausschmückung umgearbeitet. Heute befindet sich hier als Bestandteil der Benedikt Rieds Galerie in Louny der Gedenksaal des Malers Emil Filla, der sich hier aufhielt. Unnachahmlich ist der Schöne (Čechs) Aussichtspunkt in der Mitte des nahen Waldes, wo sich der Anblick auf das Panorama des Böhmischen Mittelgebirges öffnet. Hier entstanden außer den schönen Bildern Emil Fillas auch die Verse von Čech.

 Das Schloss Ploskovice

 Das Barockschloss Ploskovice wurde in Jahren 1720 - 1725 als Sommersitz von Anna Marie Františka aus dem sachsen-laurenburger Geschlecht erbaut. Das ursprüngliche Gebäude aus dem Jahre 1816 wurde umgebaut. Das malerische Ausschmücken des Schlosses stammt von J. Navrátil, der repräsentative Etagensaal mit der Kuppel ist mit den ursprünglichen Fresken ausgeschmückt.

 Der Tempel in Panenský Týnec

 Den geheimnisvollen Torso eines unvollendeten gotischen Klostertempels können Sie unweit des Dorfes Panenský Týnec besuchen. Mit dem Bau des Tempels in Panenský Týnec begann wahrscheinlich Jaroslav Plichta aus Žerotín, der damals die Burg im benachbarten Dorf besaß. Wer diesen Tempel tatsächlich gründete und baute, werden wir wahrscheinlich nicht erfahren. Durch Messungen bewiesen jedoch die Psychotroniker, dass der Tempel auf einer stark positiven Heilzone steht. Diese positive Energie des Tempels vermag es, die depressiven Zustände zu beseitigen, sowie Optimismus, gute Laune, Elan und Lebensfreude zu bringen. Die Fachleute erklärten, dass der Kirchentorso durch seinen Kunstwert zu den vollkommensten Sehenswürdigkeiten in der Tschechischen Republik gehört, und zwar sowohl durch große Monumentalität des Ganzen als auch durch Geschliffenheit und Geschmack der Kunstproduktion und durch meisterhafte technische Ausführung.